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DETAIL 9/2016 - Konzept: Bürogebäude

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Kurzübersicht

 

Details

Vom offenen Loftraum für Kreative über die kompakte Verwaltung kleinerer Unternehmen, an die meist noch andere Funktionen wie Fertigung, Lager oder Vertrieb angedockt sind, bis hin zum Headquarter eines großen Konzerns deckt die Typologie »Bürogebäude« ein breites Spektrum ab. Ebenso vielfältig sind die verschiedenen Arbeitsmodelle, die sich auch heute noch vom Zellenbüro für wenige Mitarbeiter bis zum »nonterritorialen« Großraumkonzept mit Desk-sharing erstrecken. Vor allem in der Internetbranche von der Onlinebank bis zum Suchmaschinenbetreiber mutieren diese manchmal zu reinen Erlebniswelten (s. S. 750ff.). Da sich aber die Bürokonzepte in der Regel deutlich schneller ändern als das Gebäude selbst, ist bei der Architektur Flexibilität gefragt.

Das vorliegende Heft zeigt die enorme Bandbreite aktueller Bürogebäude auf. Die Beispiele reichen von der Kreativsuite in einer umgebauten Lagerhalle im niederländischen Tilburg (s. S. 768f.) über die Zentrale eines mittelständischen Holzbaubetriebs in Tirol (s. S. 780ff.) bis hin zum heterogenen Investorenkomplex in Paris (s. S. 792ff.). Besonders ausführlich stellen wir in der Rubrik Prozess den Neubau des Erste Campus in Wien vor (s. S. 796ff.), ein wirklich herausragendes Gebäudeensemble, das mit seinen städtebaulichen Qualitäten ebenso Maßstäbe setzt wie mit den konstruktiven Details. Mit ihren aus Anforderungen und Gegebenheiten heraus entwickelten geschwungenen Freiformen gelingen den Architekten Henke Schreieck dabei spannungsvolle Baukörper, die in ihrem Inneren gleichwertige Arbeitsplätze für alle beinahe 5000 Mitarbeiter ermöglichen. Trotz des vielen Glases wirkt die ausgesprochen transparente Doppelfassade aufgrund ihrer inneren Schale aus Holzelementen sehr warm, die handwerklich aufgebrachten Wandbeschichtungen im Atrium verleihen dem Ganzen eine ebenso haptische wie individuelle Note. Und nicht zuletzt wird das neue Headquarter der Bank mit seiner öffentlich nutzbaren Erschließungshalle und den großzügigen Freiflächen zu einem aktiven Teil des städtischen Lebens.